{"id":2636,"date":"2019-11-26T14:44:58","date_gmt":"2019-11-26T14:44:58","guid":{"rendered":"https:\/\/europeanjournalists.org\/de\/?p=2636"},"modified":"2019-11-26T14:44:58","modified_gmt":"2019-11-26T14:44:58","slug":"djv-journalistentag-2019-in-dortmund-europa-braucht-den-journalismus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/europeanjournalists.org\/de\/2019\/11\/26\/djv-journalistentag-2019-in-dortmund-europa-braucht-den-journalismus\/","title":{"rendered":"DJV-Journalistentag 2019 in Dortmund:  Europa braucht den Journalismus"},"content":{"rendered":"<div id=\"c73441\" class=\"csc-default\">\n<div class=\"news-single-item\">\n<div class=\"dachzeile\"><\/div>\n<div class=\"news-single-content\">\n<div class=\"news-single-img\">\n<p class=\"news-single-imgcaption\"><b>\u201eSetzt Euch ein f\u00fcr freie unabh\u00e4ngige Medien, Europa braucht den Journalismus\u201c, formuliert Renate Schroeder, Direktorin der Europ\u00e4ischen Journalisten-F\u00f6deration (EFJ), ihren Appell an Politik und Medienschaffende zum Start des 16. Journalistentages in\u00a0 Dortmund.<\/b><\/p>\n<\/div>\n<p>Zu dem Branchentreff mit mehr als 500 Journalist*innen unter dem Motto \u201eZukunft des Journalismus \u2013 jetzt oder nie\u201c hat der Deutsche Journalisten-Verband NRW eingeladen. Landesvorsitzender <strong>Frank Stach<\/strong> beschw\u00f6rt in seiner Begr\u00fc\u00dfung den Innovationsgeist der fr\u00fchen Journalisten und Verleger und ermuntert: \u201eWir m\u00fcssen die Innovationstreiber sein. Macht Euch schlau, schaut nach vorne und vernetzt Euch.\u201c<\/p>\n<p>\u201eQuo vadis, Europa\u201c, fragt <strong>Renate Schroeder<\/strong> zu Beginn ihres Vortrags. Sie macht deutlich, wie eng Europa in Sachen Journalismus zusammenr\u00fccken muss. \u201eWie europ\u00e4ische Staaten konkret auf die Morde und Angriffe auf Journalist*innen reagieren, wird nicht nur die Zukunft der Presse, sondern auch die Zukunft der Demokratien bestimmen. Morde sind die extremste, sichtbarste Methode, um Journalisten zum Schweigen zu bringen. Aber es gibt noch andere, weniger sichtbare Bedrohungen, die die Freiheit und Sicherheit von Journalisten in Europa beeintr\u00e4chtigen\u201c, so Schroeder. Sie berichtet von der vom Europarat eingerichteten Plattform zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten, auf der insgesamt 638 Angriffe, Schikanen und Einsch\u00fcchterungen gemeldet wurden, davon 14 aus Deutschland.<\/p>\n<p>Enorme Herausforderungen seien aber auch Desinformation sowie politische Trolle, die die Grundwerte der EU von innen aush\u00f6hlten. Denen k\u00f6nne nur \u201eQualit\u00e4tsjournalismus\u201c entgegengehalten werden und vor allem eine neue Bedeutung in der \u00d6ffentlichkeit. Journalismus m\u00fcsse k\u00fcnftig zum \u00f6ffentlichen Gut werden und damit gleichzeitig neue private oder \u00f6ffentliche Finanzierungsmodelle erm\u00f6glicht werden. Schroeder begr\u00fc\u00dft, dass die EU-Kommission bereits einen h\u00f6heren Haushalt f\u00fcr Medienprojekte verabschiedet habe, auch um Monitoring und Medienkompetenz zu f\u00f6rdern. Auch die \u201eSelbstregulierung digitaler Medien\u201c sei ein wichtiges Projekt der EFJ, an dem f\u00fcnf Presser\u00e4te und zwei Universit\u00e4ten teiln\u00e4hmen.<\/p>\n<p>In der anschlie\u00dfenden Diskussionsrunde, \u00a0moderiert von der stellv. Landesvorsitzenden <strong>Andrea Hansen,<\/strong> gibt Renate Schroeder dem Auditorium viele Best-Practice-Beispiele aus Europa mit auf den Weg: Insbesondere in den nordischen L\u00e4ndern flie\u00dfen viele Subventionen, berichtet Schroeder, darunter f\u00fcr freie Journalist*innen und Innovationen f\u00fcr neue Entwicklungen f\u00fcr Lokalmedien. Von diesem Geist lassen sich auch Gewerkschaften in anderen L\u00e4ndern inspirieren und finden neue Wege. Insbesondere die D\u00e4nen f\u00f6rdern ihren Nachwuchs und bringen junge Leute schnell in verantwortliche Positionen in den Gewerkschaften. \u201eStars4 Media\u201c ist ein Trainingsprogramm f\u00fcr junge Medienschaffende, um Medieninnovation und grenz\u00fcberschreitende Berichterstattung in Europa zu f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><b>Fotos: Udo Geisler<\/b><\/p>\n<p>Deutscher Journalisten-Verband Landesverband NRW e.V.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<hr class=\"cl-right\" \/>\n<\/div>\n<\/div>\n<div id=\"c51849\" class=\"csc-default csc-space-before-40\">\n<div class=\"shariff\" data-lang=\"de\" data-mail-url=\"mailto:\" data-orientation=\"horizontal\" data-theme=\"standard\" data-twitter-via=\"DJV_NRW\" data-services=\"[&quot;twitter&quot;,&quot;facebook&quot;,&quot;googleplus&quot;,&quot;linkedin&quot;,&quot;xing&quot;,&quot;addthis&quot;]\">\n<ul class=\"theme-standard orientation-horizontal col-6\">\n<li class=\"shariff-button twitter\"><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eSetzt Euch ein f\u00fcr freie unabh\u00e4ngige Medien, Europa braucht den Journalismus\u201c, formuliert Renate Schroeder, Direktorin der Europ\u00e4ischen Journalisten-F\u00f6deration (EFJ), ihren Appell an Politik und Medienschaffende zum Start des 16. 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