„Kampf für den Journalismus“

DJU in ver.di und der DJV unterstützten die von der Europäischen Journalistenföderation (EFJ) verabschiedete Position zu künstlicher Intelligenzuneingeschränkt. KI verändert die redaktionelle Arbeit rasant. Sie übersetzt, unterstützt bei der Sichtung komplexer Texte, dient als Brainstorming-Partner. Und genau dafür kann sie ein wertvolles Werkzeug sein. Gleichzeitig ist sie in der Lage, rasend schnell Falschinformationen zu skalieren, Stimmen zu marginalisieren oder Medienpluralität auszuhöhlen. Die Frage lautet deshalb nicht „ob“ KI im Journalismus stattfindet, sondern unter welchen Bedingungen. Für die EFJ und unsere nationalen Mitgliedsorganisationen sind diese klar: Menschliche Kontrolle bleibt unverzichtbar. KI darf nicht Inhalte erzeugen, die ungeprüft durch Redaktionen rauschen. Urheberrechte sind keine Restposten…

Münchener Erklärung Verbindliche Rahmenbedingungen für Journalisten in Europa

Bei einer Tarifkonferenz deutschsprachiger Journalistenorganisationen in München haben die Teilnehmenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz mit großer Besorgnis festgestellt, dass sich die Arbeitsbedingungen für Journalistinnen und Journalisten in allen drei Ländern teils dramatisch verschlechtern. Prekäre Arbeitsverhältnisse im Journalismus stellen eine massive Bedrohung der Pressefreiheit und der Meinungsvielfalt dar und gefährden somit eine tragende Säule der Demokratie. Die beteiligten Gewerkschaften und Berufsverbände fordern deshalb die Politik auf, erforderliche gesetzliche Rahmenbedingungen für die journalistische Berufsausübung zu schaffen. Im Einzelnen heißt das: – Tarifliche Standards werden zunehmend ausgehöhlt, umgangen oder komplett verweigert. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen deshalb so verändert werden, dass eine…

Schlechtere Arbeitsbedingungen gefährden die Pressefreiheit

Die heute vom BAKOM veröffentlichte Studie (Puppis et al., 2014) der Universität Freiburg belegt, dass der Druck auf die Arbeitsbedingungen die Berichterstattungsfreiheit einschränkt. Gut 1000 Journalistinnen und Journalisten von impressum haben sich an der Befragung beteiligt. Die Resultate deuten auch darauf hin, dass andere kommerzielle Interessen die journalistische Unabhängigkeit bedrängen, so der Druck von Werbekunden oder auch Interessen des eigenen Unternehmens. Der letzte Abschnitt der Studie fasst zusammen: „Die Freiheit der Presse vom Staat wurde hart erkämpft und ist ein wichtiges Gut. Dieses gilt es unbedingt zu bewahren. Aber auch die Abhängigkeit von kommerziellen Interessen stellt eine Gefahr für die…

„Charlie Hebdo“: Österreischiche Journalisten- gewerkschaft übergibt Solidaritätserklärung

Der französische Botschafter bedankt sich für die Anteilnahme und Solidarität der 1229 Unterzeichnenden. Pascal Teixeira da Silva, Botschafter der Republik Frankreich, dankt den 1229 Unterstützern und Unterstützerinnen, die die Solidaritätserklärung der österreichischen JournalistInnen zu Charlie Hebdo unterschrieben haben. Franz C. Bauer, Vorsitzender der Journalistengewerkschaft in der GPA-djp, EJF Mitgliedsorganisation aus Österreich, und Stefan Jung, stv. Vorsitzender des GPA-djp-Bereichs ORF und Töchter, hatten anlässlich des Attentats auf die Redaktion von Charlie Hebdo zu einer Online-Solidaritätsaktion aufgerufen. Die Unterschriften wurden am Montag, 26. Jänner 2015 dem Botschafter übergeben. „Toleranz gegenüber der Meinung Anderer zählt zu den Grundwerten einer modernen Gesellschaft, und Medien…

Presse- und Rundfunkfreiheit erkämpfen und verteidigen – gemeinsame Erklärung von Journalisten- und Medienorganisationen

Die deutschen EJF Mitgliedsorganisationen Deutscher Journalisten-Verband (DJV)  und dju in ver.di mitunterzeichneten die folgende gemeinsame Stellungnahme. 14.01.2014 – Das Attentat auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo ist ein Alarmsignal. Die deutschen Journalisten- und Medienorganisationen rufen dazu auf, die Presse- und Rundfunkfreiheit in Deutschland und weltweit stets aufs Neue zu verteidigen. ARD, dju in verdi, DJV, Freelens, Freischreiber, netzwerk recherche, n-ost, Reporter ohne Grenzen, VDZ, der Verband Cartoonlobby, VPRT, VDZ und ZDF haben dazu heute die folgende gemeinsame Stellungnahme veröffentlicht: Der Anschlag auf die Zeitschrift Charlie Hebdo hat auf grausame Weise in Erinnerung gerufen, dass die Presse- und Rundfunkfreiheit auch in…

Charlie Hebdo: ver.di ruft zur Teilnahme an der Mahnwache für die Terroropfer von Paris auf

ver.di ruft ihre Mitglieder zur Teilnahme an der Mahnwache in Berlin am morgigen Dienstag auf. Die Gedenkveranstaltung für die Opfer des Anschlags auf die französische Satirezeitschrift Charlie Hebdo und des Attentats auf ein jüdisches Ladengeschäft findet am 13. Januar um 18 Uhr auf dem Pariser Platz vor dem Brandenburger Tor statt. Unter dem Motto „Für ein weltoffenes und tolerantes Deutschland und für Meinungs- und Religionsfreiheit“ organisieren der Zentralrat der Muslime und die türkische Gemeinde in Deutschland diese Mahnwache unter Beteiligung von Gruppen der Zivilgesellschaft und politischen Parteien. „Die Terroranschläge in Frankreich haben uns alle erschüttert. Unsere Anteilnahme gilt den Angehörigen…

Charlie Hebdo: Schweigeminute um 11 Uhr

Der Deutsche Journalisten-Verband hat sich der Initiative des Betriebsrats von Gruner + Jahr angeschlossen und alle Journalistinnen und Journalisten zu einer Schweigeminute um 11 Uhr aufgerufen. Damit soll der zehn ermordeten Journalisten der Zeitschrift Charlie Hebdo und der zwei getöteten Polizisten gedacht werden. „Dieses stille Gedenken ist die letzte Ehre, die wir den ermordeten Kollegen erweisen können“, sagte DJV-Bundesvorsitzender Michael Konken. „Wir sind entsetzt und bestürzt über das gestrige Massaker in Paris.“

“Charlie Hebdo” shooting: a barbaric act against media freedom

Updates: A minute of silence will be held at the entrance of the International Press Centre at Residence Palace (155 Rue de la Loi) tomorrow at 11am to remember journalists who were killed today at Charlie Hedbo. Solidarity Messages:You can put down your condolences for the families and friends of the killed journalists at Charlie Hebdo in the commentary box below.   “The ‘massacre’ which took place today at the premises of the French magazine Charlie Hebdo in Paris is a barbaric act of violence against journalists and media freedom,” says the European Federation of Journalists (EFJ). According to the…

EFJ urges Russian authorities to halt advertising law on media

The European Federation of Journalists (EFJ) has joined the Russian Union of Journalists (RUJ) today to demand the Russian authorities to halt the advertising law entering into force on 1 January 2015 and prevent the closure of independent broadcaster TV-2. The new law that has been approved by President Vladimir Putin will affect many independent Russian television channels by stripping them off their main source of income – advertising revenues. “The new law will lead to many closures of media organisations, in particular small and medium-size independent media companies,” warns Mogens Blicher Bjerregård, EFJ President, “This will lead to a…

Journalists stage protest outside Downing Street for press freedom in Turkey

The National Union of Journalists (NUJ), an EFJ affiliate in the United Kingdom, has staged a protest today outside the Downing Street in London calling for press freedom in Turkey. Barry White, NUJ representative to the European Federation of Journalists  said „The government  must not remain silent to these abuses. Last year saw a drop in the number of journalists in prison, a welcome move, but this latest attack by the authorities shows that they have come back for more. We will continue to campaign for freedom of expression and the right to report by standing in solidarity with our…

EFJ FOCUS, December 2014

The new issue of the EFJ Focus is now available in English. The German and the French version will soon be available.   To subscribe, simply click HERE. If you missed the previous issues, see our archives. (Photo Credit : Zaman UK Newspaper)

freedomtopublish

Awareness raising for freedom to publish

The EFJ has today welcomed in Brussels a delegation composed from the Turkish Publishers Association, the Swedish Publishers‘ Association, the International Publishers Association and EMHRN. The working group’s agenda was focused on the legal framework in terms of freedom to publish in Europe, examples of restrictions and bans in the EU countries, the experience of European organizations in terms of freedom to publish in the context of the Western Balkans enlargement. The working group compared strategies, discussed concrete examples of advocacy tactics and ways to monitor the jurisprudence of the European Court of Human Rights and the Court of Justice…